Das neue Heim
von extranjeroDie erste Hürde im neuen Heim waren die Mietpreisverhandlungen. Der Vermieter wollte vom Vormieter des Zimmers 275€ haben, von uns aber plötzlich 320€. Schließlich konnten wir uns auf 300€ einigen.
Als letzter Tagesordnungspunkt stand uns noch die Unterzeichnung des Mietvertrages bevor und der hatte es in sich – genauer das Spanische. Er bestand aus ca. 20 Paragraphen feinstem Rechtsspanisch und ich wollte es ganz genau wissen.
Das war der Punkt, wo Bine mich wahrscheinlich nicht mehr so richtig leiden konnte, denn mein Spanisch reichte genau bis zur Brötchenbestellung beim Bäcker. Also musste sie, mit ihrem viel besseren Spanisch, alles übersetzen. Mit dem Mietvertrag schien alles in bester Ordnung zu sein. Im Anschluss gab’s gegen die Kaution die Schlüssel.
Der einzige Haken an der Wohnung, wir wissen nicht wer da noch wohnen wird. Der einzige Bewohner, der da war, zieht demnächst aus und alle weiteren Zimmer werden erst noch vermietet. Aber ich hab ja als Kind schon gern Überraschungseier gekauft.
Sonst ist die Wohnung aber voll okay, sie besteht ursprünglich aus zwei einzelnen Wohnungen, die zusammengelegt wurden. Was uns in den unglaublich luxuriösen Genuß von vier Bädern und zwei Küchen kommen lässt (die wir uns aber trotzdem mit 6 Anderen teilen müssen). Bis zur Uni ist es auch nicht weit.
Fazit:
- In Valencia gibt es ein WG-Zimmer.
- Wenn man des Spanischen nicht so richtig mächtig ist, dann ist es schwieriger etwas zu finden, da es doch den ein oder anderen Vermieter gibt, der nicht wirklich Englisch spricht.
- Obacht bei Angeboten, wo Erasmus only oder Erasmus welcome draufsteht – Erasmus-Studenten sind wohl dafür bekannt, dass sie auch ein wenig mehr bezahlen.
Trackback
Kommentare»
Bisher keine Kommentare