Da Fest
von extranjeroDas ist er also gewesen, der Abend des Abschieds am vergangenen Freitag.
Eigentlich wollten wir uns ja dem Geiz-ist-Geil-Gehabe unterwerfen, damit unser Geld in Valencia noch bis November reicht. Aber Pustekuchen, Firma Metro sah das anders.
Das war jedoch nicht ganz so kritisch, da wir Sachspenden von unseren Eltern – in Form von ca. 7kg Fleisch und einem alten Laptop erhielten. Letzterer mußte zwar noch beim weltgrößten Internetauktionshaus umgesetzt werden, aber der Gegenwert entsprach so ziemlich genau der Metro-Rechnung.
Das Fest an sich war ziemlich abgefahren, denn eine ganze Menge unterschiedlicher Menschen folgte dem Ruf auf Herrn Lehmanns Hazienda. Und sie überbrachten uns viele – mehr oder minder sinnvolle – Geschenke, so z.B.
- Klopapier in einer Konservendose
- Fußabtreter
- Bildband über die Naturdenkmäler Köpenicks (für den Fall des Heimwehs)
- Schlüsselbänder
- Berlin-Nicki
- Riesenkiste mit nützlichen Reiseutensilien
- Ohne-Wörter-Buch
- u.v.m.
Wir haben es am frühen Morgen mit unserer Party dann sogar noch in die Polizei-Liga geschafft.
Da muss es einen freundlichen Nachbar gegeben haben, der sich natürlich nicht persönlich gezeigt, uns aber dafür die Rennleitung auf den Hals gehetzt hat. Ist aber nix passiert, nachdem die sich vom Hof gemacht hatten, stand die Anlage noch da und Musik lief auch noch. Nur nicht mehr ganz so laut.
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